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Logistik, Organisation und Netzwerke

Eine radikal konstruktivistische Diskussion des Fließsystemansatzes

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Sabine Bruns-Vietor

Die Arbeit konfrontiert den Fließsystemansatz mit dem Paradox, zwar Impulse zu Strukturveränderungen logistischer Organisationen zu geben, nicht aber zu erklären, wie es dazu kommt. Eine Beschreibung der für logistische Organisationen als existenziell betrachteten Anpassungs- und Entwicklungsfähigkeit scheint auf der Basis einer funktionalistischen Systemtheorie damit konzeptionell ausgeschlossen. Die Suche nach Erklärungen führt in den Diskurs des Radikalen Konstruktivismus, der die Existenz von Systemen an eine subjektive Beobachterperspektive bindet. Die Diskussion zeigt Möglichkeiten, auch ganz unobjektiv konkrete Modelle von den Systemen zu entwerfen, die ins Blickfeld eines Beobachters genommen werden. In dieser Untersuchung sind das Logistik, Organisation und Netzwerke.
Aus dem Inhalt: Logistik als Fließsystemansatz - Organisation anpassungs- und entwicklungsfähiger Wertschöpfungssysteme? – Soziale Systeme im Systemverständnis des Radikalen Konstruktivismus – Strukturveränderungen und Umweltverhältnis – Organisationen als Entscheidungssysteme – Diskussion des Netzwerkbegriffs – Die Differenz der Logistik – Logistik als soziales System – Rationalitätskonzepte und das logistische Effizienzdenken.