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Harsdörffer-Studien

Mit einer Bibliografie der Forschungsliteratur von 1847 bis 2005

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Hans-Joachim Jakob and Hermann Korte

Der Nürnberger Barockdichter Georg Philipp Harsdörffer (1607-1658) hat Konjunktur. Insbesondere seit 1990 wächst die Anzahl der Beiträge über Aspekte seines Lebens und Schaffens. Im ersten Teil des Bandes wird diesem Umstand mit einer ausführlichen Bibliografie Rechnung getragen. Im zweiten Teil sind Studien versammelt, die einen Überblick über Harsdörffers Werke geben und seine kompilatorische Arbeitsweise erörtern. Bekannte und weniger bekannte Schriften des Nürnbergers werden detailliert gewürdigt: die berühmten Frauenzimmer Gesprächspiele und der Schauplatz jämmerlicher Mordgeschichte ebenso wie die bislang wenig erforschten Publikationen Memoria Christophori Füreri und Nathan und Jotham. So entsteht ein facettenreiches Bild frühneuzeitlicher Literatur und ihrer Vernetzung mit naturwissenschaftlichen, poetologischen, rhetorischen, emblematischen und ikonografischen Diskurssystemen.
Aus dem Inhalt: Bibliografie der Forschungsliteratur – Heimische Dichtungstradition und europäische Literaturkultur Kompilation und Kombinatorik – Peregrinatio academica – Sprachspielpraxis – Die Tugendsterne – Frühneuzeitliche Kriminalliteratur – Histoires tragiques – Harsdörffers Lehrgedichte und Rätsel.