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Subjektivität und Negativität als Bildungsproblem

Tiefenpsychologische, struktur- und interaktionstheoretische Perspektiven moderner Subjektivität

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Winfried Marotzki

Angesichts des zunehmenden Verlustes von Subjektivität in der Moderne wird versucht, den Subjektivitätsbegriff mit Hilfe moderner Theorien zu präzisieren. Es wird ein Theoriezusammenhang entwickelt, der einen tiefenpsychologischen (S. Freud), einen interaktionstheoretischen (G.H. Mead) und einen strukturtheoretischen (G.W.F. Hegel) Ansatz kombiniert. Anhand eines autobiographischen Berichtes wird am Beispiel der Schizophrenie der empirische Gehalt des Theorieansatzes qualitativ zur Geltung gebracht.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Freudsche Triebkonzeption - Kulturismus-Debatte - Strukturtheoretische Öffnung des Freudschen Modells über Hegels Wissenschaft der Logik - Interaktionstheoretische Erweiterung des Freudschen Modells über Meads Konzept der symbolisch vermittelten Interaktion.