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Ein Stratege im Exil

Hermann Budzislawski und "Die neue Weltbühne</I>

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Toralf Teuber

Daß es zu einem Gegenstand von derart exzeptioneller Bedeutsamkeit für das Exil, wie sie der Wochenschrift Die neue Weltbühne als Nachfolgeblatt der Berliner Weltbühne zukommt, noch Neues zu berichten gibt, ist einer wesentlichen Tatsache geschuldet: Das bisher als verschollen geglaubte Redaktionsarchiv, einer der letzten glanzvollen Schätze für die Exilforschung, konnte gehoben werden. Der Verfasser destilliert aus der Fülle von Daten, Fakten und Ereignissen gleichsam die Kristallisationspunkte der Weltbühnengeschichte heraus. Im verwinkelten Gang durch die Geschichte der Wochenschrift wird der Leser konfrontiert mit individuellen Begehrlichkeiten, Intrigen, finanziellen Katastrophen, persönlichen Animositäten und politischen Strategien, die sich um Die neue Weltbühne ranken – und im Zentrum steht Hermann Budzislawski.
Aus dem Inhalt: Die Weltbühne wird Die neue Weltbühne – Hermann Budzislawski wird Redakteur – Das Werben um Autoren – Die Zusammenarbeit mit Heinrich Mann – Hermann Budzislawski wider den Pariser Freundeskreis – Hermann Budzislawski übernimmt Die neue Weltbühne Die neue Weltbühne in alten Händen an neuen Orten.