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Gesellschaftsorganisation und Gesellschaftsinnenrecht virtueller Unternehmen

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Gordon Geiser

Bei einem virtuellen Unternehmen handelt es sich um eine Kooperationsform, die in jüngerer Zeit vor allem in der Wirtschaftswissenschaft auf breiter Basis als eine mögliche Form effizienter Zusammenarbeit diskutiert wurde. Die Arbeit untersucht das virtuelle Unternehmen im Hinblick auf dessen Besonderheiten aus gesellschaftsrechtlicher Sicht. Als hybride Organisationsform wird es im ersten Hauptteil zunächst in das System von Vertrag und Organisation einerseits sowie Rechtssubjekt und Rechtsobjekt andererseits eingeordnet. Im Anschluss erfolgt eine Untersuchung der Schnittstelle des virtuellen Unternehmens mit der realen Welt – dem Sitz dieser Organisation. Im zweiten Hauptteil wird sodann die Beziehung der Partner eines virtuellen Unternehmens untereinander sowie gegenüber der Gesellschaft unter Berücksichtigung der regelmäßig kurzfristig angelegten Zusammenarbeit und der dem virtuellen Unternehmen immanenten symbiotischen Elemente untersucht.
Aus dem Inhalt: Virtuelle Unternehmen als moderne Form effizienter Kooperation – Definition des virtuellen Unternehmens – Netzwerkvertrag – Offen-Geschlossen-Prinzip – Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Unternehmensträger – Zuordnung virtueller Unternehmen zu einem geographisch bestimmbaren Punkt – Sitz der Gesellschaft – Virtueller Sitz als mögliche Alternative – Gesellschafterbeziehungen aus ökonomischer Sicht – Objektivierung der Treuepflicht als Mittel zur Begrenzung der gesellschafterlichen Rechte und Pflichten.