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Schleichende Umweltzerstörung und politisches Entscheidungsverhalten

Parlamentarische Diskurse einer problembehafteten Beziehung

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Christian Maximilian Grüner

Ungeachtet einzelner Erfolge in der Umweltpolitik beweist nicht zuletzt die Vielzahl meteorologischer Extremsituationen, dass wir uns einem Klimawandel ausgesetzt sehen, der als Indiz einer langfristigen Gefährdung menschlicher Lebensgrundlagen durch den Menschen selbst gilt. Am Beispiel der Plenardebatten im Bundestag wird der Nachweis erbracht, dass im Themenfeld der schleichenden Umweltzerstörung verbale und kommunikative Muster vorherrschen, die nicht geeignet sind, den Ressourcenverbrauch und die Systembelastung nennenswert zu schmälern. Gerade in der Umweltpolitik ist die Theorie des inkrementalistischen Entscheidungsverhaltens von höchster Aktualität. Hieraus lässt sich ein Plädoyer für eine völlige Neubestimmung umweltpolitischer Zielsetzungen, Instrumente und Zeitvorstellungen ableiten.
Aus dem Inhalt: Schleichende Umweltzerstörung – Theoretische Grundlagen der Analyse politischen Entscheidungsverhaltens – Empirische Analyse politischen Entscheidungsverhaltens – Schlussbetrachtung: Inkrementalismus und evolutorische Politik.