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Der Erfurter Waidhandel an der Schwelle zur Neuzeit

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Astrid Schmidt-Händel

Im Mittelalter war das gebräuchlichste Blaufärbemittel für Textilien der Waidfarbstoff, der dadurch im Zentrum eines ausgedehnten Handels stand. Ausgangspunkt dieses Exports war vor allem die Stadt Erfurt, in deren Umgebung die Pflanze besonders gut gedieh. Anhand einer vergleichenden Gegenüberstellung der an einzelnen Geleitsstationen erfaßten Waidmengen werden in dieser Arbeit Rückschlüsse auf den Umfang des Handels und die Absatzmärkte gezogen. Zugleich lassen sich dabei die am Transport beteiligten Fuhrleute samt ihrer Herkunftsorte namentlich bestimmen. Weiterhin werden zahlreiche Geschäftsbeziehungen der Erfurter Kaufleute zu Händlern der Verkaufsorte näher beleuchtet. Abgerundet wird die Abhandlung durch einen Abriß über die politische und soziale Stellung der Waidhändler in Erfurt.
Aus dem Inhalt: Umfang und Richtung des Waidexportes – Die Waiddurchfuhr an den einzelnen Geleitsstationen – Der Waidtransport – Die Struktur des Waidhandels im Hinblick auf die beteiligten Fuhrleute – Geschäftsbeziehungen und Handelsgesellschaften – Die soziale Stellung der Waidhändler in der Stadt.