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Kenntnis, grobe Fahrlässigkeit und Verjährung

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Markus Riedhammer

Die regelmäßige Verjährung beginnt seit der Reform des Verjährungsrechts mit Kenntnis bzw. bereits mit grob fahrlässiger Unkenntnis des Gläubigers vom Schuldner und den den Anspruch begründenden Umständen. Weder die Kenntnis an sich noch die grob fahrlässige Unkenntnis stellen aber dogmatisch klare und daher in der Praxis handhabbare Rechtsbegriffe dar. Angesichts des Zwecks der Verjährung, nämlich Rechtssicherheit herbeizuführen, erscheint daher eine Klärung gerade dieser subjektiven Tatbestandsmerkmale des neuen Verjährungsrechts besonders wichtig.
Aus dem Inhalt: Die Rechtsbegriffe der Kenntnis und der (groben) Fahrlässigkeit – Die tatbestandliche Gleichstellung der Kenntnis und der grob fahrlässigen Unkenntnis im neuen Verjährungsrecht.