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Zur Bedeutung der urheberrechtlichen Vergütungspflicht von kultischer Kirchenmusik in Deutschland

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Christian Kröber

Der Autor stellt die Entwicklung der urheberrechtsgesetzlichen Vergütungspflicht von kultischer Kirchenmusik in Deutschland in musikwissenschaftlichen, kirchenrechtlichen und urheberrechtlichen Aspekten dar. Ausgehend von der theoretischen Grundlage, der Lehre vom geistigen Eigentum, arbeitet er die Hauptaspekte der Entwicklung, die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und die grundsätzlich fördernde Haltung der Kirchen Deutschlands heraus. Durch Einbeziehung zweier, der katholischen Kirche nahestehender Archive läßt sich die Darstellung anschaulich nachvollziehen. Die Frage der Vergütungspflicht für andere, bisher gesetzlich freigestellte, etwa soziale Bereiche, ist damit für die Zukunft gestellt.
Aus dem Inhalt: Die kultische Kirchenmusik in ihrer Abgrenzung zur geistlichen Musik allgemein – Zum Inhalt der Terminologie – Funktionale kultische Musik und kultischer Volksgesang – Formen der kultischen Musik – Die Einordnung der kultischen Kirchenmusik im System des Urheberrechts – Inhalt und Schranken des Aufführungsrechts – Die Autonomie der Kirchen und Religionsgemeinschaften in Bezug auf ihre kultische Musik – Ringen um ein neues Urheberrecht – Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 25.10.1978 – Auswirkungen der Entscheidung – Die verfassungsrechtliche Vorbildfunktion der Vergütungspflicht in Bezug auf urheberrechtliche Schranken – Privilegierte Nutzungssparten – Privilegierte, vergütungsfreie Nutzungen von Werken der Musik.