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Interkulturelle Kooperationskompetenz

Eine Fallstudienanalyse interkultureller Interaktionsbeziehungen in internationalen Unternehmenskooperationen

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Thomas Meyer

Die Fähigkeit von Unternehmen, mit anderen Partnern über nationale Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, hat in den letzten 20 Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Internationale Unternehmenskooperationen verlaufen jedoch oftmals sehr instabil und weitaus weniger erfolgreich als erwartet. Als möglicher und oft angeführter Grund für die Instabilität gelten kulturelle Unterschiede der beteiligten Partner. Differierende, kulturbedingte Wertvorstellungen, Denkweisen und Verhaltensnormen sowie daraus resultierende Unterschiede im Bereich der Management-Praktiken und betriebswirtschaftlichen Zielsetzungen führen zu Kommunikationsstörungen und Konflikten. Zielsetzung der Arbeit ist daher, die Merkmale und Dimensionen interkultureller Kooperationskompetenz zu beschreiben. Diese wird definiert als die Fähigkeit der beteiligten Partnerunternehmen und ihrer Kooperationsträger zur Gestaltung angemessener und effektiver interkultureller Interaktionen. Ihr Einfluss wird im Rahmen einer Fallstudienanalyse plausibilisiert. Als Ergebnis werden phasenbezogene Gestaltungsempfehlungen für den Aufbau interkulturell kompetenter Kooperationsbeziehungen und die adäquate Berücksichtigung des Faktors Kultur vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Grundlagen internationaler Unternehmenskooperationen und Kultur – Einfluss des Phänomens Kultur in internationalen Unternehmenskooperationen – Dreidimensionale Konzeption interkultureller Kooperationskompetenz – Aufstellung eines Erklärungsmodells – Ergebnisse der empirischen Fallstudienuntersuchung hinsichtlich Erfolgs- und Kontextvariablen – Ableitung von Gestaltungshinweisen für internationale Unternehmenskooperationen.