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Das ästhetische Spiel von Text, Leser und Autor

Intertextualität neu gedacht an Adolf Muschgs "Parzival</I>-Rezeption "Der Rote Ritter</I>- Eine Geschichte von "Parzival</I> am Beispiel der Frauenfiguren

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Anabel Ternes

Zwischen den Polen der Intertextualitätsdefinition, einerseits der Verwendung für die bewusste Beziehungsstiftung zwischen literarischen Texten, andererseits dem Verständnis als Zusammenwirken aller Formen der mündlichen und schriftlichen Kommunikation untereinander, stellt diese Untersuchung die «spielerische Intertextualität» als einen theoretischen Ansatz und als eine Methode zur Textdeutung dar. Dazu geht sie von den Dimensionen des ästhetischen Spiels aus und berücksichtigt die Forschungen zum Autorkonzept sowie die Ansätze zur Rezeptionsforschung. Als Fallstudie führt diese Arbeit zur Parzival-Rezeption von Adolf Muschg die Forschung zum Œuvre des Autors maßgeblich weiter.
Aus dem Inhalt: «Wege des Verstehens» und Intertextualität: Zur Methode – «Alte Geschichten und neues Erzählen» - Rezeptionsforschung und Mittelalterrezeption – Autorbegriff und Autobiographisches – Dimensionen des ästhetischen Spiels – «Entzifferungsversuche» - eine literarische Entwicklung; Autor, Leser und Frauenfiguren – «Der frouwen buoch»: Intertextualität in Muschgs Parzival-Rezeption am Beispiel der Frauenfiguren Herzeloyde und Condwîr âmûrs – Inhaltliche Ergebnisse der exemplarischen Figurenuntersuchung – Konzeptionale Aspekte der Textgestaltung im Roten Ritter – Gegenspieler, Mitspieler und das Spiel des Textes.