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Der Denk-Gestus des aktiven Wartens im Sinn-Vakuum der Moderne

Zur Konstitution und Tragweite des Realitätskonzeptes Siegfried Kracauers in spezieller Rücksicht auf Walter Benjamin

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Leo Hänlein

Siegfried Kracauers Deutungsversuche der Moderne werden in der Perspektive der Entfaltung ihres Denk-Gestus, der jener seines «Lehrers» Georg Simmel ist, verfolgt. Dabei gilt das Interesse sowohl den durchgehaltenen Paradigmen, als auch der Abfolge der Deutungsmuster. Werk und Leben sind dabei so eng verschlungen, dass eine erkenntniskritische Reflexion auf das Verhältnis beider der Arbeit vorausgeht. Gleiches gilt für Walter Benjamin, dessen Werk zum erhellenden Vergleich herangezogen wurde. Die Arbeit ist im wesentlichen eine, die immanent vorgeht, schlägt jedoch den Bogen zu Fragen der heutigen Aktualität.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Aussenseiter: Heteronomie und Eigenbrödelei - Geschichtsschreibung und konkretes Leben - Diachrone Analyse des Realitätskonzeptes - Wandel zentraler Begriffe und durchgehaltener «Denk-Gestus» - Kracauer-Benjamin, zwei Facetten einer «Problematischen Zugehörigkeit» zur Moderne.