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Aufrechnung und internationale Zuständigkeit unter besonderer Berücksichtigung des deutsch-spanischen Rechtsverkehrs

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Thomas Badelt

Die Arbeit untersucht die Probleme, mit denen sich deutsche Gerichte bei der Prüfung ihrer internationalen Zuständigkeit im Zusammenhang mit der Aufrechnung konfrontiert sehen können. Anhand des deutsch-spanischen Rechtsverkehrs wird jeweils herausgearbeitet, welche Anforderungen andere Aufrechnungssysteme – insbesondere das Modell der Legalkompensation der romanischen Rechtsordnungen – an die für das deutsche Internationale Zivilprozessrecht zu entwickelnden Lösungen stellen. Weitere europäische Rechtsordnungen – insbesondere das französische und italienische Recht – werden in die rechtsvergleichenden Überlegungen mit einbezogen. Auf dieser Grundlage wird ein klares Lösungsmodell entwickelt.
Aus dem Inhalt: Die Aufrechnung im spanischen Recht – Der vom EuZP vorgegebene Rahmen – Zuständigkeitsrechtliche Relevanz der prozessualen Aufrechnungseinrede im Internationalen Zivilprozessrecht – Internationale Gerichtsstandsvereinbarungen als prozessuale Aufrechnungsverbote – Die Auswirkungen von Schiedsvereinbarungen auf die Zulässigkeit des Aufrechnungseinwands – Die «compensación judicial» des spanischen Rechts im deutschen Zivilprozess.