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Jazz Life

Essays zum Alltag von Jazzmusikern anhand ihrer Autobiografien

Series:

Silvano Luca Gerosa and Karoline Thürkauf

Obwohl über das Phänomen Jazz viel geschrieben wurde und wird, blieb es von wissenschaftlicher Seite bislang beinahe unberücksichtigt. Mit einem kulturwissenschaftlichen Ansatz werden bisher kaum beachtete, aber eminent wertvolle Quellen analysiert – die Autobiografien von Nina Simone, Jelly Roll Morton, Eddie Condon, Charles Mingus, Miles Davis und Art Pepper. In ihren Essays gehen sechs junge Historiker dem Alltag dieser Jazzmusiker anhand ihrer Autobiografien nach und beleuchten mannigfaltige Aspekte des Jazz Life: den Mythos New Orleans, Rassismus, die Stadt Chicago, Identitätssuche oder Drogenprobleme. Ähnlich einer Oral History Studie mit alltagsgeschichtlicher Ausrichtung kommen dabei die Musiker selbst zu Wort. Ein Schwerpunkt liegt zudem beim methodischen Umgang mit Autobiografien von Jazzmusikern.
Aus dem Inhalt: Heiko Haumann: Vorwort – Silvano Luca Gerosa/Karoline Thürkauf: Einleitung – Karoline Thürkauf: Über den schwierigen Umgang mit Autobiografien. Skizze über die Problematik und den möglichen Nutzen der Autobiografie für die (Jazz-)Geschichte – Paola Cimino: Über den Zaun und zurück – Ivo Chiavi: Mingus - «A half yaller shit colored nigger» – Silvano Luca Gerosa: Chicago durch die Augen von Eddie Condon – Tobias Lerch: Zwischen bürgerlicher Erziehung und dem Milieu des Bebop: Miles Davis’ Suche nach Identität – Luca Jerfino: Die Drogenprobleme von Art Pepper und Miles Davis im Vergleich.