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Alexander M. Frey

(Allegorische) Phantastik und Groteske als Mittel der Zeitkritik

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Katrin Hoffmann-Walbeck

Trotz erneuter Popularität der phantastischen Literatur der ersten Jahrhunderthälfte und trotz der jüngst wieder verstärkten Hinwendung zur Exilliteratur und deren Autoren hat der Schriftsteller Alexander M. Frey (1881-1957, ab 1933 in der Emigration) heute noch immer nicht die Aufmerksamkeit gefunden, die dem Rang seiner literarischen Arbeit entspricht.
Die innerhalb des Genres seltene Verbindung von Phantastik und Zeitkritik wird hier in der These von der «allegorischen» Lesart seiner Texte zum Schwerpunkt einer monographischen Untersuchung, die - in chronologischer Ordnung - einen grossen Teil des umfang- reichen (in einem Zeitraum von nahezu fünf Jahrzehnten entstanden) Oeuvre Freys vorstellt und interpretiert, wobei z.T. auch unver- öffentlichte Schriften aus dem Nachlass einbezogen werden.