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Dezentrale Entscheidungsstrukturen und freier Warenverkehr

Ein Vergleich zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Australien

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Jan Hendric Heinemann

Die Arbeit untersucht, wie der in jedem föderal organisierten Wirtschaftsraum bestehende Konflikt zwischen einzelstaatlichen Interessen und dem Ziel eines möglichst freien Warenverkehrs in der Europäischen Gemeinschaft und in Australien gelöst wird. Einer Beschreibung der Rechtslage in der Europäischen Gemeinschaft folgt eine ausführliche Darstellung der Lösung dieses Konflikts in Australien anhand der einschlägigen Normen der australischen Bundesverfassung und der zahlreichen Urteile des australischen High Court zu dieser Frage. Daran schließt sich ein umfassender Rechtsvergleich der in beiden Wirtschaftsräumen gewählten Ansätze an. Dieser ermittelt, ob und inwieweit vom Ansatz des jeweils anderen Wirtschaftsraums profitiert werden kann.
Aus dem Inhalt: Ziele des grenzüberschreitenden Warenverkehrs – Dezentrale Entscheidungsautonomie im australischen Markt – Freier Warenverkehr im dezentralen Entscheidungssystem der Europäischen Gemeinschaft – Positive Integration im australischen Markt – Relevante Regelungsbefugnisse des Bundes – Anderweitige Formen der Uniformierung – Negative Integration im australischen Markt durch Section 92 - die Rechtsprechung bis 1988 – Historischer Hintergrund und Entstehungsgeschichte – Entwicklung der Rechtsprechung von 1909 bis 1988 – Negative Integration im australischen Markt durch Section 92 - die aktuelle Rechtsprechung – Cole v. Whitfield und die Folgeurteile – Systemvergleich.