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Sekundärrechtsschutz und Schadensersatz im Vergaberecht

Die Notwendigkeit der Neuordnung des Primär- und Sekundärrechtsschutzes im Vergaberecht

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Wolfram Irmer

Ziel der Arbeit ist es, die derzeit wichtigsten Probleme im Zusammenhang mit dem Sekundärrechtsschutz im Vergaberecht darzustellen. Insbesondere der Frage der Verfassungsmäßigkeit der Zweiteilung des Vergaberechts und einer sich daraus ergebenden Notwendigkeit der Neuordnung des Vergaberechts wird nachgegangen. Aufgrund einer umfangreichen Auswertung der europäischen und nationalen Vorgaben und Rechtsprechung kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass nur durch die Schaffung eines eigenständigen Vergabegesetzes und einer spezialgesetzlichen Anspruchsgrundlage ein rechtmäßiges und allen Seiten gerecht werdendes System des Sekundärrechtsschutzes erreicht werden kann. Das Buch richtet sich zum einen an die öffentlichen Auftraggeber, die für typische Wertungsfehler sensibilisiert werden sollen, zum anderen an die Bieter und Bewerber und deren Rechtsanwälte, die das Rüstzeug für eine effektive Wahrnehmung ihrer Rechte erhalten sollen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des europäischen und deutschen Vergaberechts unter dem Einfluss der Rechtsprechung des EuGH und der nationalen Gerichte, insbesondere des BGH – Primärrechtsschutz im Vergaberecht in Deutschland – Sekundärrechtsschutz und Schadensersatz im Vergaberecht – Umfassende Darstellung der einzelnen Anspruchsgrundlagen unter Berücksichtigung der umfangreichen Entscheidungspraxis in Deutschland – Aufhebung der Aufhebung – Rechtsschutz bei der sogenannten de-facto-Vergabe – Zulässigkeit von Auftragssperren – Einwendungen und Einreden – Verfassungsmäßigkeit der Zweiteilung des Vergaberechts – Notwendigkeit der Neuordnung des deutschen Vergaberechts – Schaffung eines einheitlichen Vergabegesetzes und einer eigenständigen Anspruchsgrundlage für Schadensersatz.