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Impulsivität bei suizidalem Verhalten

Eine psychologische Untersuchung zum allgemeinen und subgruppenspezifischen Vergleich zwischen Patienten nach Parasuizid und einer nicht suizidalen Kontrollgruppe

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Bettina Ripke

Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Aspekten des mehrdimensionalen psychologischen Konstrukts «Impulsivität» und Merkmalen suizidalen Verhaltens. Eine Gruppe von Patienten nach Parasuizid und eine Gruppe nicht suizidaler Kontrollpersonen werden mittels neuropsychologischer Tests und Selbstbeurteilungsskalen unter Berücksichtigung emotionaler, sozialer und psychopathologischer Besonderheiten miteinander verglichen. Kognitive und Selbstbeurteilungsunterschiede sprechen für eine höhere Impulsivität der Parasuizidenten. Spezielle parasuizidale Verhaltensmuster (z.B. «Repeater») sind mit einer erhöhten Ausprägung bestimmter Impulsivitätsmerkmale assoziiert. In Prädiktionsmodellen tragen Impulsivitätsaspekte neben anderen Faktoren zu einer Subgruppen-Differenzierung bei.
Aus dem Inhalt: Suizidalität und Impulsivität: Theoretische und empirische Grundlagen – Eigene Untersuchung: Hypothesen – Methodik, Statistik – Ergebnisse: Gruppenunterschiede zwischen Parasuizidenten- und Kontrollgruppe (gesamt- und subgruppenbezogen) – Prädiktionsmodelle – Diskussion der Hypothesen – Untersuchungskritik.