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Die staatliche Anerkennung von Religionsgemeinschaften

Die historische und aktuelle Umsetzung der religiösen Vereinigungsfreiheit in Österreich unter Berücksichtigung des deutschen Religionsrechts

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Lukas Wallner

Die Gewährung der religiösen Vereinigungsfreiheit und die Zulassung neuer Religionsgemeinschaften sind nicht nur historisch wesentliche Aspekte der korporativen Religionsfreiheit. Mit der Zunahme neuer religiöser Bewegungen sah sich der österreichische Gesetzgeber gezwungen, das noch aus dem 19. Jahrhundert stammende Anerkennungsrecht zu reformieren. Ziel dieses Buches ist es, mit Blick auf die religionsrechtliche Lage, in Deutschland die umfangreichen grundrechtlichen Probleme des gegenwärtigen Religionsgemeinschaftenrechts in Österreich aufzuzeigen. Neben der Darstellung der historischen und verfassungsrechtlichen Grundlagen werden die gesetzliche Anerkennung und die sonstigen Organisationsformen für Religionsgemeinschaften ebenso kritisch beleuchtet wie die Rechtsprechung der Höchstgerichte.
Aus dem Inhalt: Religionsgemeinschaftenrecht in Österreich und Deutschland – Historische Entwicklung – Art 9 EMRK – Art 15 StGG – Vereinigungsfreiheit des GG – Gesetzliche Anerkennung – Verleihung der Körperschaftsrechte – Eintragung als Bekenntnisgemeinschaft – Religiöse Vereine – Vereinsverbote.