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Immaterielle Vermögenswerte in der Unternehmensberichterstattung

Eine kritische Analyse

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Martina Bentele

Sowohl im Dienstleistungs- als auch im industriellen Sektor werden immaterielle Vermögenswerte zunehmend zu den zentralen Werttreibern für den Unternehmenserfolg. Ihre Abbildung in der Unternehmensberichterstattung unterliegt jedoch restriktiven Vorschriften. In diesem Zusammenhang wird im Schrifttum insbesondere das Aktivierungsverbot des § 248 II HGB kritisiert. Die Vorschläge, wie die Berichterstattung zu verbessern sei, reichen von dessen Abschaffung bis zu eigenständigen Berichtsinstrumenten. Vor dem Hintergrund wünschenswerter Eigenschaften von Rechnungslegungsinformationen untersucht die Arbeit zum einen, ob die Kritik an der derzeitigen Normsetzung nach HGB, DRS, IFRS und US-GAAP berechtigt ist. Zum anderen werden die Änderungsvorschläge systematisiert und auf ihren Verbesserungsgehalt hin untersucht. Dabei werden auch die Ergebnisse empirischer Studien einbezogen. Die kritische Analyse zeigt, daß die Aktivierung selbsterstellten immateriellen Vermögens für den Bilanzadressaten empfindliche Einbußen hinsichtlich der Objektivierung der Informationen mit sich bringt. Voranzutreiben ist deshalb die Entwicklung alternativer Berichterstattungsformen.
Aus dem Inhalt: Wünschenswerte Eigenschaften von Rechnungslegungsinformationen – Geltende Bilanzierungsnormen für immaterielle Vermögenswerte nach HGB, DRS, IFRS und US-GAAP – Ansätze zu einer verbesserten Berichterstattung.