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Anknüpfungen im internationalen Urheberrecht unter Berücksichtigung der neuen Informationstechnologien

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Katrin Stieß

Die Entwicklung des Urheberrechts ist auch ein Prozeß rechtlicher Reaktionen auf die Herausforderungen der Technik. Die heute insbesondere im Internet stattfindenden Urheberrechtsverletzungen berühren regelmäßig die Rechtsordnungen einer Vielzahl von Staaten. Gegenstand der Untersuchung ist daher die Frage, auf welche Weise das Recht ermittelt werden kann, das auf eine grenzüberschreitende urheberrechtlich relevante Nutzungshandlung im Bereich neuer Informationstechnologien letztlich zur Anwendung gelangt. Ob hierbei die im Urheberrecht vorherrschende Anknüpfung an das Schutzland noch eine akzeptable Antwort bereithält, wird eingehend erörtert. Ebenso werden alternative Anknüpfungen im Hinblick auf die Erfordernisse einer sogenannten Informationsgesellschaft auf den Prüfstand gestellt.
Aus dem Inhalt: Spannungsfeld Internationales Privatrecht, neue Informationstechnologien, Urheberrecht – Stand der Angleichung nationaler Urheberrechtsnormen und Darstellung des internationalen Schutzniveaus von Urheberrechten – Kollisionsrechtlicher Gehalt internationaler Verträge und EU-Normen – Chancen einer Ablösung klassischer Urheberrechtsmaximen – Analyse von Vor- und Nachteilen möglicher Prinzipien – Lösungsansatz unter Einbeziehung wettbewerbsrechtlicher Konzepte.