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Vorkaufsrechte an Aktien

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Tilman Sprockhoff

Die Arbeit behandelt Probleme im Zusammenhang mit Vorkaufsrechten beim Verkauf von Aktienpaketen. Ausgehend von §§ 463-473 BGB werden die zivil- und gesellschaftsrechtlichen Besonderheiten dargestellt. Hierbei wird die über die Verschaffungs- und Abwehrfunktion des Vorkaufsrechts hinausgehende Zwecksetzung der Vorkaufsabrede verdeutlicht. Anwendungsbereich und Umgehungsschutz werden unter Bildung von Fallgruppen erläutert. Diese Studie legt die objektive und subjektive «Teilbarkeit» bei Verkäufen von Aktienpaketen und einer Mehrheit von Berechtigten und/oder Verpflichteten umfassend dar. Die im Rahmen der Arbeit angesprochenen Konstellationen werden hierbei durch zahlreiche Beispiele aus der Praxis verdeutlicht. Die Ergebnisse der Untersuchung münden in eine Auseinandersetzung mit der Handhabung von Vorkaufsrechten in der praktischen Vertragsgestaltung.
Aus dem Inhalt: Zwecksetzung ausgehend von der Verschaffungs- und Abwehrfunktion des Vorkaufsrechts unter Berücksichtigung der gemeinsamen Zwecksetzung der Vertragsparteien – Abweichende vertragliche Gestaltungen und mögliche Umgehungskonstellationen beim Verkauf von Aktienpaketen – Problematik der objektiven und subjektiven «Teilbarkeit» des Vorkaufsrechts bei Paketverkäufen und Beteiligtenmehrheit – Auswirkungen aktienrechtlicher Umstrukturierungen (UmwG) – Kritische Auseinandersetzung mit den Vorkaufsrechten in der praktischen Vertragsgestaltung – Eigene Formulierungsvorschläge für die beratende Praxis.