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Der cartesische Materialismus- Maschine, Gesetz und Simulation

Eine Studie der internationalen Ontologie der Naturwissenschaft

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Gisela Loeck

Das Buch beschreibt Teile der cartesischen Konstruktion der klassischen Naturwissenschaft. Es beschreibt den cartesischen Materialismus als diejenige intensionale Ontologie, die Grundlage der naturgesetzlich erklärenden Wissenschaft ist: Descartes erfand ein neues beweisanaloges Naturerklären in Form der deduktiv-nomologischen Erklärung und garantiert dessen Funktionsfähigkeit durch eine neue Reologie, die die Dinge - statt als Generate - als materielle Kalküle begreift, d.h. als naturgesetzliche Zusammenhänge physikalischer Grössen; die Anwendbarkeit dieses Dingkonzepts auf die Lebewesen garantiert er durch die Simultation der Lebensphänomene durch nomokomplexe Technefakte.
Aus dem Inhalt: U.a. Descartes' Grundidee: Die Natur wie einen Technefakt erklären - Das physikalistische Erklärungsmuster - Die Maschine als physisches System - Technische Imitation und Simulation als Erkenntnismethoden - Descartes' Theorie des Lebendigen.