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Haftungsgrundlagen bei kompetenzwidriger Geschäftsführung im Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht

Ein Beitrag zur Transformation des bürgerlich-rechtlichen Rechtsinstituts der Geschäftsführung ohne Auftrag in das Gesellschaftsrecht

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Martin Weger

Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen von Anteilseignern gegen das Management bei kompetenzwidriger Geschäftsführung ihrer Unternehmen ist derzeit «en vogue». Dabei treten vermehrt Fallgestaltungen auf, bei denen nicht am Unternehmen beteiligte Dritte wesentlichen Einfluß auf die Geschäftsführung nehmen oder sich (z.B. bei Turnaround-Finanzierungen) unberechtigterweise Geschäftschancen der Gesellschaft zu eigen machen. Die Untersuchung stellt die Haftung aufgrund der zivilrechtlichen Geschäftsführung ohne Auftrag als geeignetes Regreßinstitut vor, um die kompetenzwidrige Inanspruchnahme von Geschäftsführungsbefugnissen im Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht einem geeigneten haftungsrechtlichen Strukturprinzip zuzuführen und verbessert damit wesentlich den Schutz der Vermögensinteressen der Anteilseigner im Innen(haftungs)verhältnis.
Aus dem Inhalt: Die Geschäftsführung ohne Auftrag als geeignetes Regreßinstitut im Gesellschaftsrecht – Allgemeine zivil- und gesellschaftsrechtliche Begrifflichkeiten – Das Innenverhältnis der Anteilseigner – Haftungsbezogene Behandlung schadensverursachender Einflußnahme auf die Geschäftsführung im Personengesellschaftsrecht und im Kapitalgesellschaftsrecht.