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Zur Gänze zerfallen

Destruktion und Neukonzeption von Raum in expressionistischer Prosa

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Jens Steutermann

Die dimensionale Kategorie des Raumes avanciert in den letzten Jahren zum zentralen, interdisziplinären Forschungsgegenstand. Zugleich erlebt die Expressionismusforschung eine Konjunktur, die auch die lange Zeit vernachlässigte diskursive und erzählende Prosa von ca. 1910 bis 1920 in den Blick nimmt. Dennoch fehlte es bislang an schlüssigen Zusammenführungen beider Gegenstände. Expressionistische Raumdarstellungen werden verallgemeinernd als fremd, entfremdet und verzerrt charakterisiert. Die Arbeit untersucht expressionistische Raumkonzeptionen und Räume systematisch unter den vier Kategorien der Grenze, der Simultaneität, der Naturgesetzlichkeit und der Subjektivität und plaziert so expressionistische Literatur im Kontext der Moderne.
Aus dem Inhalt: Die Raumkrise der Moderne – Grenze, Simultaneität, Naturgesetzlichkeit und Subjektivität – Raumkonzeptionen in diskursiver expressionistischer Prosa – Räume in erzählender expressionistischer Prosa.