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Der Gattungsbegriff im Spannungsfeld zwischen historischer Betrachtung und Systementwurf

Eine Untersuchung zur Gattungsforschung an ausgewählten Beispielen literaturwissenschaftlicher Theoriebildung im 20. Jahrhundert

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Im Spannungsfeld zwischen historischer Betrachtung und Systementwurf wird in einem stufenweise angelegten Reflexionsprozess der historische wie systematische Ort der Gattungsfrage an ausgewählten Beispielen epischer, lyrischer und dramatischer Dichtung rekonstruiert. Auf verschiedenen Ebenen literaturwissenschaftlicher Theorienbil- dung - von der Lektüre, der Interpretation am Beispiel der 'immanenten Interpretation', der literaturgeschichtlichen Analyse im Rahmen rezeptionsästhetischer Forschung, bis hin zur literatur- wissenschaftlichen Systembildung im Kontext wissenschaftstheo- retischer Gattungsanalyse - wird der Gattungsbegriff als Grenzbe- griff und Horizont der jeweiligen Stufe theoretischer Reflexion entfaltet und in seiner Bedeutung für das einzelne literarische Werk untersucht.
Aus dem Inhalt: Die Gattungsfrage als Grenzproblem in der Auseinander- setzung mit dem einzelnen literarischen Werk: Lesevorgang und Inter- pretation - Die Suche nach dem Gesetz für die Entwicklung von literarischen Traditionen im Rahmen der literaturgeschichtlichen Fragestellung (Rezeptionsästhetik) - Das gattungsbestimmende All- gemeine als wissenschaftstheoretisches Problem: Die Synthese der Gattungsdiskussion seit der Jahrhundertwende (K.W. Hempfer).