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Richter ohne Robe

Laienrichter in Strafsachen im deutschen und anglo-amerikanischen Rechtskreis- Eine rechtsgeschichtliche und rechtsvergleichende Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung verfassungsrechtlicher Aspekte

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Friederike Grube

Diese rechtsvergleichende Arbeit untersucht die Frage, ob das Institut des Geschworenengerichts (jury trial) heute noch zeitgemäß ist und den Anforderungen genügt, die in einem modernen Rechtsstaat an die Rechtspflege und insbesondere an die Strafrechtspflege gestellt werden. Ausgehend von ihren historischen Wurzeln zeichnet die Untersuchung die je unterschiedliche Entwicklung und Ausprägung der Laiengerichtsbarkeit in Strafsachen im deutschen und anglo-amerikanischen Rechtskreis nach. Dabei spielt die Frage nach der verfassungsrechtlichen Garantie der Schwurgerichtsbarkeit eine besondere Rolle.
Aus dem Inhalt: Wesen und Ursprung der Schwurgerichtsbarkeit – Historische Entwicklung der Laiengerichtsbarkeit in Deutschland, England und den USA – Institutionelle Garantie des Laienrichtertums in der Bundesrepublik Deutschland von Verfassungs wegen – Verfassungsrechtliche Garantie des jury trial in England und den USA – Vor- und Nachteile des jury trial – Das Verfahren gegen O. J. Simpson – Das große Schöffengericht als Alternative zum jury trial.