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Die Inanspruchnahme öffentlicher Stellen durch geschädigte Anleger in Fällen fehlerhafter Ad-hoc-Publizität

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Jan Querfurth

Ausgehend von den mittlerweile höchstrichterlich anerkannten Ersatzansprüchen, die Anlegern in Fällen fehlerhafter Ad-hoc-Publizität zustehen können, widmet sich der Autor dem Problem, dass Anleger einer Vielzahl nicht öffentlich bekannter Informationen bedürfen, um vor Gericht entsprechende Verstöße belegen zu können. Nachdem die Instrumentarien im Zivilprozess das Informationsdefizit der Anleger nicht vollständig beheben können, beleuchtet der Autor das Verhältnis zwischen Anlegern und Staatsanwaltschaft sowie BaFin sehr ausführlich. Diese öffentlichen Stellen können in Fällen fehlerhafter Ad-hoc-Publizität Ermittlungsverfahren einleiten und in privilegierter Weise Informationen sammeln. Akteneinsichtsrechte und der Anspruch auf ein Tätigwerden dieser Stellen bilden hier den Schwerpunkt.
Aus dem Inhalt: Schadensersatzansprüche der einzelnen Anleger – Das Problem der Informationsbeschaffung bei der zivilgerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche – Inanspruchnahme der Ermittlungsbehörden – Die Interessenabwägung im Rahmen der Entscheidung über die Akteneinsicht – Einschreiten der öffentlichen Stellen auf Veranlassung des einzelnen Anlegers – Ergebnisse der Untersuchung.