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Gesellschafterfremdfinanzierung in Deutschland und England

Risiken und Haftung- Eine rechtsvergleichende Untersuchung

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Jan-Philipp Hoos

Die Arbeit behandelt die Fremdkapitalfinanzierung der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung und der englischen private company limited by shares durch ihre Gesellschafter. Besonderes Augenmerk gilt den hieraus resultierenden Risiken für die Gesellschaftsgläubiger in Krise und Insolvenz sowie den entsprechenden Haftungsansprüchen gegen die Gesellschafter. In Deutschland haften die Gesellschafter über die Vorschriften des Kapitalersatzrechts für die negativen Folgen ihrer Kreditierung. In England läßt sich eine Verantwortung entgegen weitläufiger Meinung über die Haftung wegen wrongful trading herleiten. Beide Institute weisen auf Tatbestands- und Rechtsfolgenseite sowie beim Normzweck erhebliche Übereinstimmungen auf. Zu diesem Ergebnis kommt der Autor nach umfassender rechtsvergleichender Untersuchung der einzelnen Tatbestandsmerkmale der Vorschriften sowie der zum wrongful trading veröffentlichten Entscheidungen der englischen Gerichte.
Aus dem Inhalt: Die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital – Finanzierungsfreiheit und negative Folgen der Gesellschafterfremdfinanzierung – Die Verantwortung des Gesellschafters für die negativen Folgen seiner Kreditierung in Deutschland und England – Vergleich des Kapitalersatzrechts mit der Haftung wegen wrongful trading.