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Das Wesen der Sünde in der Moraltheologie des deutschen Sprachraumes vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Zeit des II. Vatikanums

Der Weg zu einem neuen Paradigma

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Hermann Gärtner

Die Rede von der Sünde ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in eine Krise gekommen. Nicht nur die Bewertung einzelner Verhaltensweisen stand zur Frage, sondern auch der Begriff und das Wesen der Sünde selbst. Die nachkonziliare Theologie hat sich der Aufgabe angenommen, diese Thematik neu und überzeugend darzulegen. Was aber hat zu dieser Herausforderung geführt? Wie hat die Moraltheologie bis dahin das Wesen der Sünde dargelegt? Dem geht der Autor in einer Untersuchung der maßgebenden Lehr- und Handbücher im deutschen Sprachraum vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Konzilszeit nach. Es wird gezeigt, wie sich im Kontext eines theologischen Paradigmenwechsels ein Wandel von eher «gesetzhaft-autoritativen» zu «personal-dialogischen» Verständnisweisen von Sünde vollzogen hat.
Aus dem Inhalt: Untersuchung der Moralwerke – Aussagen über das Wesen der Sünde – Weiterreichender Kontext (theologie- und kirchengeschichtliches Umfeld, Einfluss der klassischen Tradition sowie der Lehrentwicklung vor der Schwelle zum 20. Jahrhundert) – Auswertung.