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Probleme mehrfacher Staatsangehörigkeit

Unter besonderer Berücksichtigung des Völkerrechts

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Karin Kammann-Klippstein

Mehrfache Staatsangehörigkeit, die entsteht, wenn mehrere Staaten von ihrem Recht Gebrauch machen, einer Person ihre Nationalität zu verleihen, kann zu vielfältigen Konflikten führen. Es stellt sich zum einen die Frage, inwieweit Staaten gegenüber dem Mehrstaater einerseits, weiteren Heimatstaaten oder Drittstaaten andererseits, rechtlichen Bindungen unterliegen und welche Möglichkeiten sich zur Lösung von Problemen ergeben. Schwerpunkte der Arbeit sind hierbei die Ausübung Diplomatischen Schutzes, das Problem mehrfacher Wehrpflicht und Fragen des Internationalen Privatrechts. Weiter wird untersucht, auf welche Weise sich Staatsangehörigkeitskumulationen beseitigen, bzw. von vornherein vermeiden lassen.
Aus dem Inhalt: Möglichkeiten des Erwerbs mehrfacher Staatsangehörigkeit - Konfliktmöglichkeiten im Bürgerlichen Recht, Öffentlichen Recht, Strafrecht, Steuerrecht - Duldung und Förderung mehrfacher Staatsangehörigkeit - Versuche zu ihrer Reduzierung.