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Rechtsfolgen einer Interessenkollision bei AG-Vorstandsmitgliedern

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Pamela Baumanns

Im Rahmen der Abhandlung werden die rechtlichen Konsequenzen untersucht, die das deutsche Recht für die Beteiligung eines Vorstandsmitglieds am Abschluss eines Vertrags durch eine Aktiengesellschaft mit einem Dritten vorsieht, wenn bei diesem Vorstandsmitglied im Hinblick auf den Vertragspartner eine Interessenkollision vorliegt. Es wird dargestellt, welche Handlungs- und Unterlassungspflichten (insbesondere Offenbarungspflichten) für ein Vorstandsmitglied aus dem Vorliegen einer Interessenkollision folgen und welche rechtlichen Konsequenzen eine Verletzung dieser Pflichten hat (z. B. Verlagerung von Vertretungsbefugnissen, Stimmrechtsausschlüsse, Schadensersatzpflichten).
Aus dem Inhalt: Pflicht zur Offenbarung von Interessenkollisionen – Vertretung der Aktiengesellschaft beim Vertragsschluss und Zuständigkeit für vorbereitende Maßnahmen beim Bestehen von Interessenkollisionen bei einem Vorstandsmitglied – Stimmrechtsausschluss für Vorstandsbeschlüsse und Recht zur Teilnahme an Vorstandssitzungen für Vorstandsmitglieder, bei denen eine Interessenkollision vorliegt – Schadensersatzverpflichtungen des Vorstandsmitglieds bei Verstößen gegen aus der Interessenkollision folgende Handlungs- oder Unterlassungspflichten – Regelungen zu Interessenkollisionen in anderen Rechtsordnungen.