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Das amerikanische «board of directors» und die Führungsorganisation einer monistischen SE in Deutschland

Amerikanische Erfahrungen in Fragen der Corporate Governance als Beitrag zur Ausgestaltung der Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle in einer Deutschen SE

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Björn Holland

Am 27. September 2001 haben sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit der Verordnung Nr. 2157/2001 auf das Grundgerüst für die Einführung der Societas Europaea (SE) geeinigt. Damit wird es in Zukunft auch in Deutschland möglich sein, eine monistisch strukturierte Führungsorganisation zu wählen. Gegenstand der Untersuchung ist die Frage der Ausgestaltung der Unternehmensführung und Überwachung einer solchen SE. Dabei wird untersucht, ob und inwieweit für diese Frage auf die Erfahrungen der Vereinigten Staaten zurückgegriffen werden kann, in denen das monistische System vorherrscht. Dies erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der in den Vereinigten Staaten aufgrund des ENRON-Skandals in Gang gesetzten Corporate Governance-Diskussion, die auch in Deutschland immer größere Bedeutung gewinnt, was sich nicht zuletzt im Deutschen Corporate Governance Kodex widerspiegelt.
Aus dem Inhalt: Aufbau der Geschäftsführung sowie der Überwachung in einer monistischen SE – Erfahrungen der Vereinigten Staaten mit dem monistischen System – Strukturierung der Überwachungsaufgaben durch Ausschüsse sowie deren personeller Besetzung – Überwachungstätigkeit der Hauptversammlung.