Show Less
Restricted access

Stadt ohne Religion?

Zur Veränderung von Religion in Städten – Interdisziplinäre Zugänge

Series:

Jürgen Heumann

Ist es richtig und angemessen, von der «Dethematisierung» von Religion in Städten zu sprechen? Wie stellt sich Religion in Städten dar, und welche Bedeutung behalten die Kirchen? Die Beantwortung solcher Grundfragen geschieht hier aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen: Stadtsoziologie, Religionssoziologie, Theologie, Religionspädagogik und Religionswissenschaft. Über den Schwerpunkt einer praktisch-theologischen Stadtkirchenarbeit hinaus werden sowohl außerchristliche Religionen beachtet als auch die Bedeutung von «Religion in der Stadt» für Bildungsprozesse.
Aus dem Inhalt: Jürgen Heumann: Vorwort – Siegfried Grubitzsch/Peter Krug: Grußwort zum Kolloquium «Stadt ohne Religion?» – Karl-Fritz Daiber: Vagabundierende Religiosität oder Vielfalt der Spiritualitäten. Anforderungen an Kirchen in der Stadt – Hans-Ludwig Frese: Symbolische Repräsentation des Islams in deutschen Städten – Christian Gotzen: Probleme mit der Stadt - Perspektiven für die Stadt. Kirchliche Reformprozesse, dargestellt am Beispiel der Domgemeinde St. Petri in Bremen – Jürgen Heumann: Sinn und Religion wahrnehmen lernen: in der Stadt. Religionspädagogische Anmerkungen zu Sinn und Symbol in der Stadt – Brigitte Luchesi: Die neue Präsenz des Hinduismus in deutschen Städten. Tempel und religiöse Aktivitäten tamilischer Hindus in der Bundesrepublik – Wolfgang Erich Müller: Hat Religion noch Plausibilität? Überlegungen im Anschluss an Heinrich Scholz, Wilhelm Weischedel und Gianni Vattimo – Annegret Reitz-Dinse: Symbolisches Kapital und die Inszenierung von Anerkennung. Die soziologische Theorie Pierre Bourdieus als Impuls für die Zukunft der Kirche – Dirk Röller: Zeichen des religiösen Tourismus. Assoziationen zur Archäologie des Tourismus und zum Nomadismus – Gerhard Sellin: Frühes Christentum und Synkretismus in der antiken Stadt – Walter Siebel: Entwicklungstendenzen der europäischen Stadt.