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Der Anwendungsbereich der Europäischen Insolvenzverordnung und die Auswirkungen auf das deutsche Insolvenzrecht

Unter besonderer Berücksichtigung des Konzerninsolvenzrechts

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Roman Schmiedeknecht

Durch die Europäische Insolvenzverordnung (EuInsVO) wird das europäische Kollisionsrecht für grenzüberschreitende Insolvenzen vereinheitlicht. Damit entsteht ein Konkurrenzverhältnis zum deutschen nationalen und internationalen Insolvenzrecht sowie zu anderen europäischen Verordnungen. Der Verfasser untersucht die Anknüpfungspunkte der EuInsVO und entwickelt Kriterien zur Abgrenzung der einzelnen Anwendungsbereiche. Hieraus ergeben sich insbesondere auch Anregungen für eine spätere Anpassung der EuInsVO. Eine Analyse der speziellen Auswirkungen der EuInsVO auf grenzüberschreitende Konzerninsolvenzen ergibt, dass eine Koordination der einzelnen Insolvenzverfahren innerhalb eines Konzerns nicht über die EuInsVO, sondern nur durch Insolvenzverwalterverträge möglich ist.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung des grenzüberschreitenden Insolvenzrechts in Deutschland – Abgrenzung der EuInsVO von der Brüssel-I-Verordnung (EuGVO) – Entstehungsprozess der EuInsVO – Anwendungsbereich der EuInsVO – Auswirkungen auf die Rechtsetzungskompetenz der Mitgliedsstaaten für internationales Insolvenzrecht – Abgrenzung der verschiedenen Gesamtverfahren – Stellung des vorläufigen Insolvenzverwalters des Hauptverfahrens im Sekundärinsolvenzverfahren – Bedeutung der EuInsVO für das grenzüberschreitende Konzerninsolvenzrecht – Lösungsmöglichkeiten für eine Koordination der Insolvenzverfahren im Konzern.