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Das Problem des Übels in der Welt

Vom interdisziplinären Standpunkt

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Paul Weingartner

Der Sinn des internationalen Symposiums, dessen Beiträge in diesem Band gesammelt sind, war die Behandlung des Themas Übel aus interdisziplinärer Sicht. Beginnend mit dem Kosmos als Förderer und Zerstörer des Lebens fährt die Betrachtung mit Biologie ( Genetic Load) und einer Kritik am sogenannten Bösen (Konrad Lorenz) fort. Weitere Themen sind das Leiden der Kreatur einerseits und die positive Seite des Schmerzes für das Lernen und Überleben andererseits. Die philosophischen und theologischen Fragen werden eingeleitet durch eine logische Analyse der verschiedenen Arten von Übel und fortgesetzt mit Schuld als Übel und Beiträgen zum Theodizeeproblem, insbesondere auch zu John Hicks soul making Theorie der Theodizee.
Aus dem Inhalt: Hans J. Fahr: Das Problem des Bösen in der Astrophysikalischen Welt und seine Relevanz für das Leben auf der Erde – Peter Schuster: «Genetic Load» und andere Gründe, warum das Leben nicht optimal sein kann – Volker Sommer: Theodizee und Genozidee: Warum ist die Welt voll Leiden? – Christian Kummer: Der Biologe vor dem Leiden der Kreatur – Manuel Bremer: Pro Pain. On the Role of the Phenomenon and Concept of Pain in Studying Animal Minds – Paul Weingartner: Evil: Definitions of Different Kinds and the Question whether God Wills Evil – Ludger Honnefelder: Schuld als Übel. Überlegungen zum Problem des Malum Morale – Paul Badham: The Implications of John Hick’s Theodicy for Christian Faith and Practice – Edward Nieznański: Zugelassene Übel in der Welt des allmächtigen Gottes – Paul Weingartner: Elements for a Theory of Theodicy.