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Rainer Maria Rilke und das Ehepaar Modersohn

Persönliche Begegnung und künstlerisches Verhältnis

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Friederike Daugelat

Rilkes Aufenthalt in dem norddeutschen Malerdorf Worpswede im Jahr 1900 war der Beginn einer lebenslangen Beschäftigung des Dichters mit der bildenden Kunst. Vor allem seiner Bekanntschaft mit Otto Modersohn und dessen späterer Ehefrau Paula Becker verdankt Rilke einige grundlegende Einsichten, die seine mittlere Poetik entscheidend geprägt haben. Ziel der Untersuchung war es, erstmals diesen Einfluß nachzuweisen. In einer engen Zusammenschau von Leben und Werk, Szenerie und Kunst ergeben sich dabei zahlreiche Bezüge, die die Bedeutung dieser Begegnung auch jenseits persönlicher Anteilnahme unterstreichen. Besonders Rilkes Worpswede-Monographie und sein Requiem auf Paula Modersohn-Becker legen eindringlich Zeugnis davon ab, wie der Dichter von dem Malerpaar lernen konnte.
Aus dem Inhalt: Rilkes dichterischer Umgang mit Paula Becker – Hochzeiten in Worpswede – Rilkes Monographie Worpswede – Rilkes Requiem für eine Freundin – Gemeinsame Kunstansichten und Motive: Verständnis oder Projektion? – Nach dem Requiem: Rilkes späte Bezüge auf Paula Modersohn-Becker.