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Köln im Dreißigjährigen Krieg

Die Politik des Rates der Stadt (1618-1635)- Vorwiegend anhand der Ratsprotokolle im Historischen Archiv der Stadt Köln

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Christian Bartz

Köln – «deß Heyligen Reichß freije Statt» und zugleich die größte katholische Reichsstadt – hat im Gegensatz zu anderen großen Städten des Reiches den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet überstanden. Welchen Umständen hatte die Stadt dies zu verdanken? In der Untersuchung wird der Blick auf die Politik des Rates der Stadt gerichtet. Untersuchungsgegenstand sind die politischen Aktivitäten des Magistrates, die nach unterschiedlichen Politikfeldern geordnet und in den Kontext der politisch-militärischen Geschehnisse im Reich und in Europa gestellt werden. Dabei wird deutlich, daß sich die Politik des Rates auf einem schmalen Grat zwischen Neutralität gegenüber den kriegführenden Mächten, Loyalität gegenüber dem Reichsoberhaupt und der aktiven Verfolgung eigener Interessen bewegte. Dazu kam als politische Konstante ein starres Festhalten am katholischen Charakter der Stadt in einem Krieg, der als Glaubenskrieg begann.
Aus dem Inhalt: Das politische System der Freien Reichsstadt Köln zu Beginn des 17. Jahrhunderts – Die Politik des Rates im Dreißigjährigen Krieg: Verteidigungs- und Kriegspolitik, Politik gegenüber auswärtigen Mächten, Politik gegenüber Kaiser, Reich und der Katholischen Liga, Handelspolitik.