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Internationales Privatrecht, Urheberrecht und Internet

Das auf länderübergreifende Sachverhalte anwendbare Recht

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Philipp D. Bollacher

Im Urheberrecht steigt die Anzahl länderübergreifender Sachverhalte infolge der zunehmenden internationalen Verflechtung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die dem materiellen Urheberrecht vorgelagerte Frage der anwendbaren Rechtsordnung gewinnt infolgedessen stetig an Bedeutung. Diese Arbeit widmet sich dieser im Internationalen Urheberrecht zentralen Frage. Zuerst befasst sie sich mit dem traditionell angewendeten Schutzlandprinzip, das auf dem Territorialitätsprinzip basiert, und zeigt auf, dass dieses heute insbesondere im Internetbereich zu großen systematischen und praktischen Schwierigkeiten führt. Sodann werden Alternativen erörtert. Ausführlich wird dann der eigene Lösungsvorschlag gewürdigt, die Einführung des Universalitätsprinzips und die Anknüpfung an das Ursprungslandprinzip.
Aus dem Inhalt: Würdigung des geltenden Rechts: Territorialitätsprinzip und Schutzlandprinzip – Alternative Lösungsvorschläge: Modifikation des geltenden Rechts, Alternative Kollisionsnormen, Internetspezifische Lösungsansätze – Eigener Lösungsvorschlag: Universalitätsprinzip und Ursprungslandprinzip.