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Genuserwerb bei griechischen Lernern des Deutschen

Eine empirische Untersuchung und didaktische Implikationen

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Polichronia Thomoglou

Für Fremdsprachenlerner sind die Genera einer Sprache wie Deutsch ein Gräuel. Für die psycholinguistische Forschung ebenso wie für die fremdsprachendidaktische stellte daher der Genuserwerb eine besondere Herausforderung dar. Wie lernen Fremdsprachenlerner das Genussystem? Lernen sie die einzelnen Nomina mit ihrem Genus auswendig oder entwickeln sie Regeln, die es ihnen erlauben, auch neue Elemente des Wortschatzes sicher im System einzuordnen? Spielt der Einfluss der Muttersprache eine Rolle? Ist der sprachliche Input bei der Genuszuweisung von Bedeutung? Mit diesem Fragenkomplex beschäftigt sich die Arbeit. Untersucht werden erwachsene griechische Fremdsprachenlerner. Ziel der Studie ist es, didaktische Schlüsse zu ziehen und anschließend wirksame Genusvermittlungsmethoden für ein computergestütztes Lernprogramm vorzuschlagen. Eine mediale Lehreinheit zum Genuserwerb liegt dem Buch auf CD-ROM bei.
Die Autorin: Polichronia Thomoglou, geboren 1974 in Griechenland; 1992-1996 Studium der Germanistik an der Universität Thessaloniki; 1996-1997 Lehrtätigkeit; 1997-1999 M.A. und 1999-2004 Promotion in Deutsch als Fremdsprachenphilologie an der Universität Heidelberg; seit 2004 Deutschlehrerin in Griechenland.