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Das anwendbare (materielle) Recht in internationalen Handelsschiedsgerichtsverfahren

Ein rechtsvergleichender Ansatz ausgehend vom UNCITRAL-Modellgesetz mit besonderer Berücksichtigung des österreichischen, deutschen, schweizerischen, englischen sowie französischen Rechts

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Norman Kulpa

Diese Arbeit befasst sich mit dem anwendbaren (materiellen) Recht in internationalen Handelsschiedsgerichtsverfahren. Grundlage der Diskussion ist das UNCITRAL-Modellgesetz über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Anhand dieses Modellgesetzes werden die allgemeinen Bestrebungen, die auf dem Gebiet des anwendbaren Rechts in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit existieren, dargelegt sowie die Geschichte, Entstehung und Auslegung der betreffenden Normen diskutiert. Der Systematik der Gesetze folgend, behandelt die Arbeit die Rechtswahlmöglichkeiten der Parteien sowie die Rechtsbestimmungsmöglichkeiten des Schiedsgerichts. Des Weiteren wird die Ermächtigung zur Entscheidung nach Billigkeit diskutiert sowie die Berücksichtigung der Vertragsbestimmungen und Handelsbräuche. Rechtsvergleichend werden sodann ausgewählte nationale Schiedsverfahrensgesetze betrachtet.
Aus dem Inhalt: Anwendbares Recht in internationalen Schiedsgerichtsverfahren – Geschichte des UNCITRAL-Modellgesetzes über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit – Rechtswahl durch die Parteien – Rechtsbestimmung durch das Schiedsgericht – Billigkeitsentscheidung (amiable composition, ex aequo et bono) – Beachtung von Handelsbräuchen und Vertragsbestimmungen.