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Der Vollstreckungszugriff auf Bankkonten

Eine rechtsvergleichende Betrachtung des griechischen und des deutschen Rechts

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Dimitra N. Tekidou

Der für die deutsche Rechtspraxis selbstverständliche und häufig eingeschlagene Weg eines Vollstreckungszugriffs auf Bankkonten des Schuldners war in Griechenland bis zu einer Novellierung der griechischen Zivilprozessordnung im Jahre 2001 weitgehend versperrt. Gegenstand dieser Studie ist der gesamte Problembereich dieser Vollstreckungsmöglichkeit im griechischen und deutschen Recht. Zunächst wird das allgemeine Verfahren zur Pfändung von Bankkonten als eine besondere Form der Forderungspfändung in beiden Rechtsordnungen dargestellt. Ferner wird die besondere Problematik der Rechtsstellung der Bank als Drittschuldnerin beim Vollstreckungszugriff auf Bankkonten berücksichtigt. Bedingt durch die gesetzliche Neuregelung der Pfändung von Bankkonten in Griechenland wird in der Studie einerseits auf die Möglichkeit der Pfändung von Giroguthaben und von debitorisch geführten Konten und andererseits auf die Frage des Schuldnerschutzes bei einem Vollstreckungszugriff auf Bankkonten aufmerksam gemacht.
Aus dem Inhalt: Vollstreckungszugriff auf Bankkonten – Rechtsstellung der Bank als Drittschuldnerin – Bankgeheimnis – Pfändung von Girokonten und debitorisch geführten Konten – Kontenschutz.