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Entwicklung der Textkompetenz griechischer, in Deutschland aufwachsender Kinder

Untersucht anhand von schriftlichen, argumentativen Texten in der Muttersprache Griechisch und der Zweitsprache Deutsch

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Aleka Rapti

Ziel dieser Querschnittuntersuchung ist es, die Entwicklung der Text- und Argumentationskompetenz bei zweisprachigen Kindern zu erforschen. Schriftliche, argumentative Texte von griechischen, in Deutschland lebenden Schülern des 4., 6. und 8. Schuljahres werden hinsichtlich der Text- und Argumentationsstruktur, der Syntax und der Lexik analysiert. Dabei wird einerseits untersucht, wie sich die Text- und Argumentationskompetenz in beiden Sprachen im Laufe der Zeit entwickeln, und andererseits inwieweit diese Kompetenzen in der einen Sprache höher entwickelt sind als in der anderen. Es wird deutlich, dass mit zunehmendem Alter auch die Fähigkeiten zunehmen, sich in der Schriftsprache adäquat zu äußern und schriftlich zu argumentieren: Der Wortschatz wird in beiden Sprachen anspruchsvoller, die Syntax komplexer, die Textstruktur homogener, wobei mit zunehmendem Alter die Zweitsprache Deutsch jedoch besser beherrscht wird als die Muttersprache.
Aus dem Inhalt: Zweisprachigkeit Griechisch-Deutsch – Schreiben bzw. Schriftlichkeit – Schreiben in der Erstsprache Griechisch und in der Zweitsprache Deutsch – Entwicklung der Schreib- bzw. Textkompetenz – Textlinguistik – Schriftliches Argumentieren bei Kindern – Entwicklung der schriftlichen Argumentationskompetenz.