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Das europäische Religionsrecht am Beispiel der arbeitsrechtlichen Anti-Diskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG

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Matthias Triebel

Diese Arbeit stellt das europäische Religionsrecht in seinen Grundzügen dar und erläutert es anhand der Richtlinie 2000/78/EG zur Bekämpfung von Diskriminierungen im Arbeitsleben. Für die Beschäftigung in Kirchen und religiösen Organisationen sieht die Richtlinie eine Ausnahme vom Verbot der Ungleichbehandlung wegen der Religion vor. Diese Vorschrift wird anhand ihrer Entstehung sowie unter Einbeziehung anderer Richtlinien und der Rechtsprechung des EuGH analysiert. Sie wird sodann in das bestehende Religionsrecht der EU eingebettet. Der Verfasser trennt dabei zwei Grundsätze: die Garantie der Religionsfreiheit und die Achtung der religionsrechtlichen Besonderheiten in den Mitgliedstaaten. Die Ausnahmebestimmung der Richtlinie wird dem zweiten Grundsatz zugeordnet.
Aus dem Inhalt: Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 2000/78/EG – Hintergrund der Richtlinie – Art. 13 EGV – Genese der Richtlinie – Die Ausnahmebestimmung des Art. 4 Abs. 2 – Einordnung in das europäische Religionsrecht – Mitgliedstaatliches und europäisches Religionsrecht – Die Garantie der Religionsfreiheit – Die Amsterdamer Kirchenerklärung – Verfassungsvertrag.