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System und Reform der Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte

Bestandsaufnahme und Analyse von Reformansätzen unter steuersystematischen und verfassungsrechtlichen Aspekten

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Swen Oliver Bäuml

Die Arbeit analysiert den Status quo der Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte i.S.d. § 23 EStG unter steuersystematischen und verfassungsrechtlichen Aspekten. Steuersystematisch sind das dualistische System der Einkommensermittlung, die Modelle der synthetischen Einkommensteuer und der Schedulensteuer, aus verfassungsrechtlicher Sicht der Gleichheitssatz des Grundgesetzes sowie das Leistungsfähigkeitsprinzip Maßstab der Untersuchung. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das gegenwärtige System der Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte aus systematischen und verfassungsrechtlichen Gründen zu reformieren ist und untersucht anhand der genannten Maßstäbe mögliche Alternativen, wie z.B. die Abgeltungssteuer, den Karlsruher Entwurf und Konzepte einer konsumorientierten Einkommensteuer.
Aus dem Inhalt: Steuertheoretische Grundlagen – Synthetische Einkommensteuer – Gleichheitsprinzip – Status quo der Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte: Dualismus, strukturelles Vollzugsdefizit – Neukonzeption: Pauschalsteuer, Karlsruher Entwurf, Schedulensteuer.