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Mittelosteuropa – Nationen, Staaten, Regionen

Die Erweiterung der Europäischen Union aus der historischen Perspektive

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Eugenie von Trützschler

Um Mittelosteuropa besser verstehen zu können, ist es notwendig, die geschichtlichen Zusammenhänge sowie die philosophischen, staatsrechtlichen und soziokulturellen Hintergründe zu kennen. Diese Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schwerpunkte der Entwicklungen in diesen Bereichen und die einzelnen Bestrebungen der tschechischen, slowakischen, polnischen, ungarischen und slowenischen Nationen seit ihrer Wiedererweckung zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute kritisch zu beleuchten. Weiter wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Dezentralisierung den Maßgaben der Europäischen Union und des Europarates entspricht und ob dieser Prozess auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Forderungen der nationalen Minderheiten in den Nationalstaaten hat, die bereits Mitglieder der Europäischen Union sind.
Aus dem Inhalt: Nationen unter der Souveränität der Österreichischen Monarchie – Souveränität der Nationalstaaten kontra Souveränität der nationalen Minderheiten – Kollektives Bewusstsein im Kontext der sozialistischen Nationalstaaten. Das Spannungsfeld zwischen kollektiver Identität und nationaler Souveränität – Souveränität der Regionen im Kontext der Souveränität der Nationalstaaten – Nationale Minderheiten in souveränen Nationalstaaten – Dezentralisierung in den Visegradstaaten und Slowenien – Rechte der nationalen Minderheiten in Mittelosteuropa – Dezentralisierung als Chance sehen.