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Erlebniswelten und Fernsehkonsum

Eine Präferenztypologie anhand des Grades psychogen-defizitärer Rezipientenstrukturen

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Ronald Newerkla

Die Arbeit wurde von der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung und Weiterentwicklung empirischer Kommunikationsforschung «Fritz Karmasin-Stiftung» mit einem Förderungspreis prämiert.
Künstlich erzeugte Erlebniswelten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Konsumenten und ökonomischer Bedeutsamkeit bei den Betreibern. Erlebniswelten bieten einer hedonistisch orientierten Gesellschaft zwar nicht die Lösung von Problemen, wohl aber die zeitlich limitierte Distanzierung an. Dieser Ansatz der Defizitkompensation wird differenzierter beleuchtet und zu einer anderen Erlebnisalternative, hier dem Fernsehkonsum, in Beziehung gesetzt. Konkret: Wer interessiert sich warum (in bezug auf seine Persönlichkeitsdefizite) für welche Erlebniswelttypen – und sind Parallelen zum jeweiligen TV-Konsum erkennbar? Die empirische Überprüfung erfolgt mit Hilfe eines eigens konzipierten, projektiven Tests. Unterschiedliche Interessen werden mit den Variablen Angstbewältigungsstil, Kontrollüberzeugung und ausgewählten Persönlichkeitsfaktoren erklärt. Zudem wird eine idealtypische Dramaturgie für Erlebniswelten dargestellt.
Aus dem Inhalt: Erlebnisgesellschaft – Erlebniswelten – Angstbewältigung – Kontrollüberzeugung – Medienpsychologie – Methodische Kreativität – Quintessenz: Persönlichkeit - Erlebnisweltpräferenzen - Fernsehkonsum.