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Das Glück der Gottlosen

Eine Untersuchung zum Ps 73

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Eric-Etom Mukarantin

Das Glück der Gottlosen bleibt für den Gläubigen ein Stein des Anstoßes. Jeder Versuch, sich diesem Rätsel ausschließlich mit der Vernunft oder ausgehend von der Tun-Ergehen-Zusammenhangslogik zu nähern, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, da der souveräne und unberechenbare Gott sich nicht durch menschliches mathematisches Denken einschränken lässt. Der Autor wirbt für eine «andere Gerechtigkeit» Gottes, die letztendlich ein Mysterium bleibt: Wie Gott den Lohn bzw. die Strafe verteilt, wissen wir nicht. Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der semantischen Beschreibung des Ps 73 unter Berücksichtigung von Textkritik, Literarkritik und Formkritik. Anschließend werden einige theologische Fragen erörtert, die sich aus der Lektüre des Psalms ergeben. Der Autor schließt seine Ausführungen mit einer Betrachtung des Ps 73 aus der afrikanischen Perspektive. Er untersucht das Vergeltungsproblem sowohl im traditionellen als auch im zeitgenössischen Afrika.
Aus dem Inhalt: Exakte semantische Beschreibung des Psalms 73 mit Rücksicht auf Textkritik, Literarkritik und Formkritik – Theologische Fragen, die aus der Lektüre des Psalms 73 entstanden sind, und Erläuterung ausgewählter Begriffe und Metaphern mit Blick auf Israels Umwelt (Alter Orient) – Aktualisierung des Psalms 73: Afrikanische Perspektive.