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Fachdidaktische Wissensformen und Organisation von Unterricht

Zu einer Theorie der Literaturdidaktik

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Wolfgang Fehr

Technologische und kulturelle Entwicklungen führen zu gesellschaftlichen ‘Umbrüchen’, die auch die Bildungsdiskurse nachhaltig bestimmen. Für die Literaturdidaktik bedeutet zudem die Auseinandersetzung mit PISA und anderen Schulvergleichsstudien eine zusätzliche Herausforderung. Der weiterhin ungeklärte Status fachdidaktischen Wissens ist ein Grund für die Schwierigkeiten, auf diese Herausforderungen angemessen zu reagieren. Neben der Diskussion um Kompetenzen und Standards gilt es, den fachdidaktischen Diskurs selbst in seinen Besonderheiten – seiner eigengesetzlichen Konstruktion und besonderen Epistemologie – zu beschreiben. Dabei wird hier der Versuch unternommen, fachdidaktische Praxis und Theoriebildung unmittelbar aufeinander zu beziehen. Wer Lernprozesse organisiert und betreut, nimmt Teil an der diskursiven Praxis der Fachdidaktik. Solche Teilnahme setzt bestimmte Kompetenzen voraus, die hier in der Praxis der Diskurse selbst beschrieben und rekonstruiert werden sollen.
Aus dem Inhalt: Rekonstruktion fachdidaktischer Wissensformen – Beobachtungen zur Diskurs-Praxis – Modellierungen von Wissen – Literatur- und Sprachtheorien – Fachdidaktische Relationierung und Kompetenzbildung – 10 Thesen zur Entwicklung einer Theorie der Fachdidaktik.