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Das Problem der Finanzierung von UN-Friedensoperationen

Die Rolle der USA und ein Ausweg über den Kapitalmarkt

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Klaus Johannes Müller

Diese Arbeit behandelt das Finanzierungssystem der Vereinten Nationen, insbesondere das der Friedensoperationen. Einer Darstellung der Friedensoperationen in historischer, funktionaler und völkerrechtlicher Hinsicht sowie der Gestalt der Finanzverfassung folgt eine spieltheoretische Analyse der Ursachen der jüngeren Finanzkrisen der Organisation. Diese Analyse erstreckt sich auf Vorgänge auf der nationalen Ebene der Mitgliedstaaten, speziell der USA. Auf Basis des Status quo der Finanzierung und der Erkenntnisse der Ursachenforschung werden existierende Vorschläge zur Verbesserung der Finanzierung der Friedensoperationen vorgestellt und bewertet. Das abschließende Kapitel bietet die ausführliche Darstellung eines stark modifizierten Finanzierungssystems, das im Rahmen der aktuell gültigen Rechtslage umsetzbar scheint und in dem ein modernes Kapitalmarktinstrument die Schlüsselrolle einnimmt.
Aus dem Inhalt: UN-Friedensoperationen: Historische Entwicklungen und Status quo – Ursachen der Finanzierungsschwierigkeiten – Ansätze zur Beseitigung der finanziellen Engpässe – Veräußerung der Beiträge via ABS - ein Lösungsansatz.